Spreizfuß

Der Spreizfuß ist die häufigste erworbene Fußdeformität. Er ensteht konstitutionell (veranlagt) oder ist statisch bedingt.
Es kommt im Verlauf durch Absenkung des Fußquergewölbes zu Fußbeschwerden mit Verbreiterung des Vorfußes.
Der Spreizfuß ist häufiger bei Frauen. Es ist die häufigste Fußfehlbildung überhaupt.
Es zeigt sich eine Schwächung des Fußquergewölbes. Die Folge ist ein fächerförmiges Auseinandertreten der 5 Mittelfußknochen. Die Hauptbelastung wird auf den 2 und 3. Mittelfußknochen verlagert. Die randständigen Knochen rücken nach außen und verbreitern somit den Fuß.
Hauptsymptom sind belastungsabhängige Schmerzen. Diese treten besonders beim Gehen und Stehen auf und lassen in Ruhestellung nach. Durch die Verbreiterung des Fußes kommt es zu Beschwerden im Schuh.
Wegen der veränderten Stellungen der Zehengrundgelenke kommt es zu Hühneraugen (Clavi) über den Zehen.
Die Großzehe drängt nach außen (Hallux valgus) während die Kleinzehe nach Innen wandert (Digitus quintus varus), hierdurch werden die mittleren Zehen zusammengedrückt und es kommt zur Ausbildung von Hammerzehen.
  • Entlastung der Druckstellen über eine retrokapitale Spreizfußeinlage
  • Meidung zu enger und zu hoher Schuhe
  • Fußgymnastik

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